10. Prix du Piano Bern 2017

Pressemitteilung vom 27.02.17:

10. Prix du Piano Interlaken Classics vom

Sonntag, 26. Februar 2017 im Kursaal Bern
 
Junger Usbeke gewinnt Prix du Piano Bern
 
Der 20-jährige Nuron Mukumi spielte sich am vergangenen Sonntag in die Herzen der über 500 anwesenden Zuhörer/innen und konnte den 10. Prix du Piano Bern mit einem Preisgeld von Fr. 10‘000.- gewinnen. Das Saalpublikum spielte eine tragende Rolle und entschied sich im Publikumsvoting für den in Basel lebende Nachwuchspianisten.
 
Nach der Stimmenauszählung stand es fest: Mukumi punktete am meisten und gewann die zehnte Austragung des Prix du Piano Bern. Die Auswahl der Stücke, unter anderem Franz Liszts Programmmusikstück Tarantella aus „Venezia e Napoli“, seine Technik und die Interpretation des Scherzos Nr. 2 in b-Moll von Frédéric Chopin liessen keine Wünsche offen. Der mit Fr. 7‘500.- dotierte und in diesem Jahr neu lancierte Johanna Dürmüller-Bol Piano Award ging an den Kanadier Xiaoyu Liu. Er konnte in der Abstimmung hinter Mukumi die meisten Stimmen des Publikums auf seine Seite erspielen.
 
Nuron Mukumim, Usbekistan / Deutschland
Der in Usbekistan geborene Nuron Mukumi begann seinen Klavierunterricht mit sechs Jahren. Bereits ein Jahr später gewann er den ersten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb für Russische Musik in Kalifornien. Es folgten weitere Erfolge bei bedeutenden internationalen Wettbewerben, wie beispielsweise der erste Preis und ein Sonderpreis beim Internationalen Mozart-Wettbewerb in Rom (2007). Der Pianist gibt erfolgreich Solokonzerte an Orten wie der Alten Oper Frankfurt, dem Salle Cortot Paris und den Bad Hamburger Schlosskonzerten.
 
Der Prix du Piano Bern ist eine gemeinsame Veranstaltung der Interlaken Classics, der Fondation Johanna Dürmüller-Bol und des Kursaal Bern.

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Sonntag, 26. Februar 2017, 17.00 Uhr
Kursaal Bern, Arena


Im Vorfeld der 57. Interlaken Classics treten zum zehnten Mal vier junge Pianisten zu einem Wettbewerb an. Sie alle gewannen in ihrer noch jungen Karriere bereits wichtige Preise und konnten viele Erfahrungen auf Konzertbühnen überall auf dieser Welt sammeln.

Ehemalige TeilnehmerInnen des Prix du Piano Bern haben bedeutende Erfolge erzielt. So konnten gleich zwei ehemalige Teilnehmer den berühmten Klavierwettbewerb in Leeds für sich entscheiden (2009 Sofya Gulyak und 2012 Federico Colli). Denis Kozhukhin gewann 2010 sogar den 1. Preis beim Concours Reine Elishabeth in Bruxelles und Antonii Baryshevskyi 2014 die Arthur Rubinstein Competition in Tel Aviv.

Wie in den Vorjahren werden die aufmerksamen Zuhörer mit ihren Stimmen entscheiden, wer die folgenden Preise gewinnen wird:

1. Preis   Prix du Piano Bern                                            Fr.           10‘000.-
2. Preis   Johanna Dürmüller-Bol Piano Award                Fr.            7‘500.-
Die 3. und 4. Platzierten erhalten je Fr. 1‘000.-

Die Pianisten werden wiederum mit zwei Kameras auf Grossleinwand projiziert, so dass Sie überall im Saal das Geschehen aus nächster Nähe mitverfolgen können.



Teilnehmende Pianisten und das Wettbewerbsprogramm

Liza Kliuchereva
, Russland
I. Schumann Kind im Einschlummern, Nr. 12 aus "Kinderszenen op. 15"
Saint-Saëns (Liszt/Horowitz): Danse Macabre op. 40
II. Rachmaninow Etude-Tableau en sol min. op. 33 Nr. 8
Tschaikowsky/Feinberg Scherzo aus der Symphonie Nr. 6 ("Pathétique") für Klavier

Xiaoyu Liu, Kanada
I. Liszt Rhapsodie espagnole
II. Schumann Von fremden Ländern und Menschen, Nr. 1 und Hasche-Mann, Nr. 3 aus "Kinderszenen op.15"
Kapustin Variationen, op. 41

Nuron Mukumi, Usbekistan/Deutschland
I. Schumann Der Dichter spricht, Nr. 13 aus "Kinderszenen op. 15"
Chopin Scherzo Nr. 2 b-Moll, op. 31
II. Liszt Tarantella, Nr. 3 aus "Venezia e Napoli" S. 159
Mozart/Volodos Türkischer Marsch

Juan Pérez Floristán, Spanien
I. Beethoven Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 (Mondscheinsonate) 1. und 3. Satz
II. Schumann Träumerei, Nr. 7 aus "Kinderszenen op. 15"
Ginastera 3 Danzas Argentinas op. 2

Konzertdauer: ca. 2 Std. 3 Min., inklusive Pause



Rückblick

Bisherige Gewinner:
2016 Yuanfan Yang, Schottland
2015 Sara Daneshpour, USA
2014 Antonii Baryshevski, Ukraine
2013 Alexander Sinchuk, Russland
2012 fand der Prix Du Piano aufgrund von Umbauarbeiten im Kursaal Bern nicht statt.
2011 Rémi Geniet, Frankreich
2010 Dinara Klinton, Ukraine
2009 Yekwon Sunwoo, Korea
2008 Tae-Hyung Kim, Korea
2007 Sofya Gulyak, Russland