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DESCRIPTION:Kinderkonzert 'ohne Worte'        \nmit:\nDominique Regli-Lohri
 \, Klavier\, Harfe und Tanz\nUeli von Allmen\, Gitarre\, Gesang und Holzlö
 ffel\n\nAufführung 1: 17.00 Uhr\n\nKonzertdauer: ca. 60 Minuten\nEintritts
 preise: CHF 10.- für Schüler und Studenten\, CHF 20.- für Erwachsene\n\nZu
 m Programm:\n\nZauberhafte Spielmomente inspiriert von den «Liedern ohne W
 orte» und anderen Kompositionen der Geschwister Fanny und Felix Mendelssoh
 n Bartholdy öffnen die Türe zur Geschichte\, die das 19. Jahrhundert mit u
 nserer Gegenwart im 21. Jahrhundert verbindet. Das gemeinsame Erlebnis wec
 kt Freude und Interesse am Unbekannten.\n\nDie vier Akkorde der Ouvertüre 
 'Sommernachtstraum' von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffnen das Stück «oh
 ne Worte» und entführen die kleinen und grossen ZuhörerInnen in eine faszi
 nierende\, bewegende Welt\, wo Fiktion und Wahrheit über die Bühne tanzen.
  Fanny und Felix stehen fast 200 Jahre später gemeinsam auf der Bühne. Es 
 erklingen ihre Originalkompositionen\, die ohne Berührungsängste allmählic
 h in Kinderlieder\, Gitarren-Harfen-Duos oder Tanzstücke umgewandelt werde
 n. Der historische Hintergrund schwingt als Subtext mit\, wobei Fanny ganz
  im Zeichen unserer Zeit sich emanzipiert\, profiliert\, und durchaus auch
  kokett auftritt. Ihr Bruder Felix unterstützt und geniesst dieses bunte T
 reiben. So entsteht ein klingendes\, energievolles Musikstück\, welchem es
  weder an Tiefe noch an Ausgelassenheit fehlt. Jetzt und hier\, damals wie
  heute\, und die Geschichte der Geschwister Mendelssohn Bartholdy erwacht 
 zu neuem Leben.\n\nFür weitere Informationen besuchen Sie die Homepage von
  FannyFelix.\n\nZu den Künstlern:\n\nDominique Regli-Lohri besuchte das Le
 hrerInnenseminar in Thun und studierte anschliessend „Musik und Bewegung /
  Rhythmik“ an der Hochschule der Künste Bern. Nach Abschluss mit Auszeichn
 ung setzte sie ihr Studium im Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Luz
 ern bei Prof. Hiroko Sakagami fort. Im Nebenfach studierte sie bei Prof. X
 enia Schindler Harfe. 2009 erlangte sie das Klavierlehrdiplom. Sie arbeite
 t an der Musikschule Oberland Ost als Rhythmikerin und Klavierlehrerin und
  an der Musikhochschule Luzern als Dozentin. Weiter hat sie ein Mandat im 
 Bereich Weiterbildung von der Hochschule Nordwestschweiz und der Hochschul
 e der Künste Bern. Ihre grosse Leidenschaft gilt Bühnenprojekten für und m
 it Kindern und Jugendlichen. Publikationen: «Zick – Zack! Xaver Zack!»\, «
 Otto Oktopus». Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Matten bei Inte
 rlaken.\n\nSeit Abschluss des Gymnasiums Interlaken ist Ueli von Allmen al
 s Gitarrist\, Sänger und Komponist im In- und Ausland unterwegs. Zusammen 
 mit Mike Horowitz\, Musiker aus New York USA\, hatte Ueli von Allmen 1983 
 die Folkmusik Schule Bern gegründet und sich auf den Weg gemacht als unabh
 ängiger Singer/Songwriter und charismatischer Musiklehrer. 1993 trat er zu
 m ersten Mal mit dem indischen Musiker Sujay Bobade als Tächa an einem Lie
 dermacherabend in der Mahogany Hall Bern auf. Die Weltmusikgruppe Tächa is
 t bis heute Kulturbotschafter und Teil vom UNESCO Welterbe Swiss Alps Jung
 frau-Aletsch. Ueli von Allmen gehört zu den Pionieren der Kinderkonzert Sz
 ene in der Schweiz und erfreute als Leierchischte 1999-2017 das Publikum a
 uf unzähligen grossen und kleinen Bühnen. Er lebt mit seiner Frau in Inter
 laken\, hat vier erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.\n\n\n\n\nHintergr
 undinformationen:\n\nGeschwister Fanny & Felix\n\nBild Legende Nr. 1\n\nFa
 nny Hensel Mendelssohn (*1805 - 1847) und Felix (*1809 – 1847) Mendelssohn
  Bartholdy wuchsen mit zwei weiteren Geschwistern unter privilegierten Bed
 ingungen in Hamburg auf. Ihr Umfeld war geprägt von finanziellem Wohlstand
 \, bürgerlichen Idealen\, familiärer Traditionspflege\, Bildungsstreben un
 d weitgespannter Vernetzung der Familie mit der künstlerischen und wissens
 chaftlichen Welt. Alle Geschwister wurden nach humanistischem Vorbild erzo
 gen und gefördert. Dazu zählte eine ausgewogene\, vielseitige Ausbildung v
 on Geist und Körper.\nObwohl Fannys musikalisches Talent jenem ihres Brude
 rs ebenbürtig war\, setzte ihr als Frau die damalige bürgerliche Gesellsch
 aft enge Grenzen. Nichtsdestotrotz verband Fanny und Felix ein inniges Ban
 d und sie pflegten einen intensiven persönlichen und musikalischen Austaus
 ch. Von seiner Schwester fühlte Felix sich musikalisch unmittelbar verstan
 den. Sie war seine strengste Kritikerin. Oft spielte Felix seine Stücke vi
 erhändig mit Fanny\, bevor er sie veröffentlichte. Einige Kompositionen se
 iner Schwester hat Felix unter seinem Namen veröffentlicht.\n1847 verstarb
 en beide Geschwister jung. Obwohl die Familie Mendelssohn zum Christentum 
 konvertiert war\, wurde das Werk von Felix Mendelssohn und anderer Komponi
 sten jüdischer Herkunft bereits 1850 von Richard Wagners Schmähschrift «Da
 s Judentum in der Musik» rassistisch denunziert. In der Zeit der nationals
 ozialistischen Gewaltherrschaft wurden Aufführungen von Mendelssohns Werke
  verboten\, Bücher über ihn und seine Familie verbrannt\, die Statuen zu E
 hren von Mendelssohn zerstört und die Bücher zur Musikgeschichte gefälscht
 .\n\nFanny Hensel\, Geb. Mendelssohn Bartholdy\nIm Gegensatz zu ihrem Brud
 er Felix\, konnte sich die ebenso talentierte Fanny Hensel Mendelssohn als
  Künstlerin nicht entfalten. Obwohl sie zeitlebens komponierte\, dirigiert
 e\, Klavier spielte und Sonntagsmusiken organisierte\, wurde sie daran geh
 indert\, ihre Kreativität wirklich auszuleben.\nIhr Vater bestand darauf\,
  dass die Musik für Fanny ein charmantes Hobby bleibe.\n'Die Musik wird fü
 r ihn (gemeint Felix) vielleicht Beruf\, während sie für Dich stets nur Zi
 erde\, niemals Grundbass Deines Seins und Tuns werden kann und soll\; ihm 
 ist daher Ehrgeiz\, Begierde\, sich geltend zu machen in einer Angelegenhe
 it\, die ihm sehr wichtig vorkommt\, weil er sich dazu berufen fühlt\, ehe
 r nachzusehen\, während es Dich nicht weniger ehrt\, dass Du ihn Dir an se
 iner Stelle auch würdest verdienen könne. Beharre in dieser Gesinnung und 
 in diesem Betragen\, sie sind weiblich\, und nur das Weibliche ziert die F
 rauen.' (Quellenverzeichnis Nr. 1\; S.24)\nKurz vor Fannys Hochzeit mit de
 m Maler und Porträtisten Wilhelm Hensel ermahnte der Vater sie noch einmal
 . 'Du musst dich mehr zusammennehmen\, mehr sammeln\, du musst Dich ernste
 r und emsiger zu Deinem eigentlichen Beruf\, zum einzigen Beruf eines Mädc
 hens\, zur Hausfrau bilden.' (Quellenverzeichnis Nr. 1\; S.24)\nFanny hatt
 e nicht die Kraft und vielleicht fehlte ihr auch der Mut\, um sich gegen d
 en Vater und die Familie zu entscheiden\, wie das zehn Jahre später Clara 
 Schumann tun wird. Trotzdem sind heute gegen 500 Kompositionen von Fanny H
 ensel Mendelssohn veröffentlicht\, wovon die Lieder und die Klavierwerke d
 er zentrale Schaffensbereich war. Da in den Augen des Vaters ernsthafte Ar
 beit\, Überlegung und Beharrlichkeit nicht zum Geschlecht einer Frau passe
 n\, wurde Fanny vor allem beim Komponieren von Liedern und kleinen Formen 
 unterstützt. Fanny nahm\, die von ihr erwartete Rolle im Familienkreis wei
 tgehend konfliktfrei an. Ihr Schicksal ist daher wenig geeignet\, heutigen
  Mädchen und Frauen als Vorbild zu dienen.\n\nFelix Mendelssohn Bartholdy
 \nFelix galt als Mozart des 19. Jahrhunderts. Er arbeitete als Komponist\,
  Dirigent\, Pianist. Sein ausserordentliches Improvisationstalent war lege
 ndär. Es war ein couragierter Dirigent\, seine Interpretationen waren nich
 t textgetreu\, sondern wirkungsgetreu.\nFelix war ein ausgesprochen poetis
 ch veranlagter Komponist. Aussermusikalische Impulse beeinflussten seine W
 erke. An seinen Kompositionen arbeitete er lange und selbstkritisch\, bevo
 r er sie – wenn überhaupt – zum Druck freigab. Der Vater Abraham Mendelsso
 hn Bartholdy war für Felix eine wichtige\, jedoch auch autoritäre Bezugspe
 rson.\nMendelssohn wurde schon zu seiner Zeit europaweit als führende Musi
 kerpersönlichkeit anerkannt und wurde mit Ehrungen überschüttet. Er leitet
 e verschiedene Musikfeste in Deutschland und England und avancierte zu ein
 em gefragten und beliebten Dirigenten seiner Zeit.\n\n\nBild Legende Nr. 2
 \n\nFelix war ein hervorragender Landschaftszeichner. Auf seinen Reisen ha
 tte er stets Zeichenutensilien dabei\, damit er besondere landschaftliche 
 Eindrücke und Sehenswürdigkeiten festhalten konnte. Besonders die Landscha
 ften der Schweiz beeindruckten ihn. 'Musik gemacht habe ich in der ganzen 
 Schweiz kein bisschen\, aber gezeichnet den ganzen Tag\, bis mir die Finge
 r und Augen wehtaten.' (Quellenverzeichnis Nr. 1\; S. 18)\n\nSonntagsmusik
 en\nDie Sonntagsmusiken im Hause Mendelssohn Bartholdy entstanden aus sonn
 täglichem gemeinsamem Musizieren in einem erweiterten Familienkreis und ve
 rfolgten anfangs das Ziel\, Fanny und Felix zu fördern. In diesem Rahmen k
 onnten die Kinder Künstlerpersönlichkeiten begegnen\, Eigenkompositionen v
 ortragen und einzeln und gemeinsam Musik machen. Später\, als Fanny die Or
 ganisation von ihrer Mutter Lea übernahm\, wurden daraus professionelle Ko
 nzertveranstaltungen und entwickelten sich allmählich zu einem gesellschaf
 tlichen Ereignis.\n\nSommernachtstraum Ouvertüre Opus 21\nZu Recht gilt di
 e Ouvertüre op. 21 zum «Sommernachtstraum»\, die Felix Mendelssohn Barthol
 dy mit erst siebzehn Jahren komponierte als Geniewurf. Zunächst komponiert
 e Felix die Ouvertüre für Klavier zu vier Händen\, welche er oft mit Fanny
  spielte. Wenig später erklang die Orchesterfassung im Rahmen einer Sonnta
 gsmusik. Erst später instrumentierte er das Werk für Orchester. 1826 fand 
 die erste öffentliche Aufführung statt. Mit der Ouvertüre prägte er den ei
 genständigen Typus der aussermusikalischen inspirierten\, poetischen Konze
 rtouvertüre\, die ein selbstständiges Werk bildet und nicht mehr als Einle
 itung gedacht war (1). Das ganze Stück beginnt mit vier Akkorden\, welche 
 die ZuhörerInnen die fremde\, zauberhafte und magische Welt eröffnen. In d
 ieser Welt schwirren die Elfen\, sprüht die Magie der Liebe\, treibt der v
 erspielte Kobold Puck sein Unwesen\, schreit ein Esel und tanzen die Handw
 erker ihren rüpelhaften Tanz.\nErst siebzehn Jahr später\, als die Ouvertü
 re bereits weltweit bekannt war\, reichte Felix die komplette Schauspielmu
 sik op.61 zu Shakespeares Theaterstück «Der Sommernachtstraum» nach\, wobe
 i er die musikalischen Motive der Ouvertüre weiterverarbeitete.\n\nLieder 
 ohne Worte (Opus 19\, 85\, 102)\n«Es wird so viel über Musik gesprochen un
 d so wenig gesagt. Ich glaube überhaupt\, die Worte reichen nicht hin dazu
 \, und fände ich\, dass sie hinreichten\, so würden ich am Ende gar keine 
 Musik mehr machen (…) Das\, was mir die Musik ausspricht\, die ich liebe\,
  sind mir nicht zu unbestimmte Gedanken\, um sie in Worte zu fassen\, sond
 ern zu bestimmte.» (Quellenverzeichnis Nr. 1\; S.57)\nFelix Mendelssohn Ba
 rtholdy gilt als Schöpfer des Genres «Lieder ohne Worte»\, ein lyrisches\,
  miniaturhaftes Klavierstück\, in dem die melodische Komponente von tragen
 der Bedeutung ist. Wenn es darum ging Gefühle zu übermitteln\, bevorzugte 
 Felix die Musik als Kommunikation. So konnte ein «Lied ohne Wort» einen Br
 ief ersetzen.\n«… und habe ich bei dem einen oder dem andern ein bestimmte
 s Wort oder bestimmte Worte im Sinne gehabt\, so kann ich die doch keinem 
 Menschen aussprechen\, weil dem einen da Wort nicht heisst\, was es dem an
 dern hiesst\, weil nur das Lied dem einen dasselbe sagen\, dasselbe Gefühl
 t in ihm erwecken kann\, wie im andern\, - ein Gefühl\, das sich aber nich
 t durch dieselben Worts ausspricht.» (Quellenverzeichnis Nr. 1\; S. 333)\n
 Merkwürdigerweise distanzierte Felix sich gegen aussen von den «Liedern oh
 ne Worte»\, vielleicht weil er sie für zu privat und intim empfand und sie
  für ihn den Charakter von Gelegenheitskompositionen hatten. Allerdings ve
 rraten die Intensität der Überarbeitung und die Sorgfalt\, mit der er die 
 einzelnen Hefte zusammenstellte\, seine tiefe Wertschätzung der Gattung.\n
 Opus 19 gilt als erstes «Lied ohne Worte». Ursprünglich waren die «Lieder 
 ohne Worte» nicht als Konzertstücke geschrieben worden\, vielmehr waren si
 e als persönliches\, musikalisches Geschenk an nahestehende Personen gedac
 ht. Ein solcher Austausch pflegten Fanny und Felix bereits in ihrer Kindhe
 it und Jugend.\n'Das Umtextieren bekannter Melodien bezeichnet Fanny Hense
 l später in einem Brief an den Bruder als Teil gemeinsam\, betriebenen Kin
 derspiele. Der spielerische Versuch\, Klaviermusik Texte zu unterlegen und
  die musikalische Sprache des anderen in die persönliche Wortsprache zu üb
 ersetzen bzw. die 'verschlüsselte Botschaften' darin zu erraten\, ist verm
 utlich Teil der Entstehungsgeschichte der Lieder ohne Worte.' (Quellenverz
 eichnis Nr. 2\; S.140)\n\nJanuar 'Ein Traum' 1841 Fanny Hensel\, geb. Mend
 elssohn Bartholdy\n\n\nBild Legende Nr. 3\n\n1839 verweilte Fanny ein halb
 es Jahr mit ihrer Familie in der inspirierenden Stadt Rom in der Villa Med
 ici\, wo sie sich\, befreit von den Zwängen ihrer Familie\, sich als bewun
 derter Mittelpunkt eines Kreises von Malern und Musikern sonnen durfte. Do
 rt entstand die Idee der Komposition des Klavierzyklus «Das Jahr – 12 Char
 akterstücke». Zwei Jahre später\, 1841 vollendete Fanny ihre Komposition. 
 Die Reinschrift wird ein Prachtexemplar. Jede Monatsminiatur ist auf ander
 sfarbigen\, passend zur Stimmung der Jahreszeit gewähltem Papier. Ein kurz
 es von Fanny oder Wilhelm verfasstes Gedicht wird den Kompositionen vorang
 estellt. Die Titelblätter sind mit Zeichnungen von Wilhelm Hensel ausgesch
 mückt. Musik\, Farbe\, Zeichnung und Gedichte bilden so ein multimediales 
 Gesamtwerk. (Quellenverzeichnis Nr. 3) Noch zu Lebzeiten wurde ein Auszug 
 davon veröffentlicht.\nFanny resümierte die Arbeit an diesen tiefgründigen
  Liedern mit Worten\, in denen immer noch das Echo ihres Vaters herauszuhö
 ren ist. «So suchen wir uns das Leben zu zieren und zu verschönern\, das i
 st der Vorzug der Künstler\, das solche Verschönerungen rings umher sich s
 treuen und alle die daran Antheil nehmen lassen können\, die irgend Ihnen 
 nahe stehen.» (Quellenverzeichnis Nr. 3)\n\nWanderlied Fanny Hensel\, geb.
  Mendelssohn Bartholdy\nDas Lied in seiner Natürlichkeit und Leichtigkeit 
 entspricht der Weiblichkeit\, so die Auffassung des Vaters Abraham Mendels
 sohn Bartholdy. Aus diesem Grunde wurde Fanny zum Liedkomponieren angehalt
 en\, während ihr von ernsthafter Musik\, wie Fugen\, Kammermusikstücken od
 er sogar Opern abgeraten wurde. Im Genre «Lied» war Fanny ihrem Bruder woh
 l sogar überlegen. Felix schätze ihre Liedkompositionen und ermutigte sein
 e Schwester darin. Sie komponierte um die 250 Lieder.\nFannys Lieder ginge
 n anstelle ihrer selbst auf Reisen. Während ihr Bruder und ihr zukünftiger
  Ehemann ausgedehnte Reisen und längere Auslandaufenthalte machen durften\
 , musste sie zuhause bleiben. Diese Zwiespältigkeit zwischen der Identifik
 ation mit dem deutlich jüngeren Bruder einerseits und der Rückbesinnung au
 f das eigene\, zurückbleibende Ich andererseits ist vor allem in ihren Wan
 derliedern spürbar. (Quellenverzeichnis Nr. 2)\n\nQuellenverzeichnis\n1. E
 ichhorn\, A. Felix Mendelssohn Bartholdy. C. H. Beck. 2008\n2. Bartsch\, C
 . Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Musik als Korrespondenz. Furore
 . 2007\n3. http://www.cavallerotti.de/assets/texte/projekte/fanny/fanny_da
 s_jahr.pdf\n\nBild Legende\n1. http://www.komponistenquartier.de/komponist
 enquartier/die-museen/fanny-and-felix-mendelssohn-museum/\n2. Jungfrauzeit
 ung 1. Mai 2009\n3. https://de.wikipedia.org/wiki/Fanny_Hensel#/media/Date
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