Prix du Piano Bern

Meldung vom 09.03.2020: Absage des "Prix du Piano Bern"
Sehr geehrte Damen und Herren
Wir haben uns anlässlich einer a.o. Vorstandssitzung am Sonntag 8. März entschieden, den Prix du Piano Bern 2020 abzusagen. Nach einer Risikoanalyse mit dem Kantonalen Führungsorgan Bern wurde uns von einer Durchführung abgeraten. Vorallem aber auch unsere persönlichen Bedenken wogen schwer. Immerhin sind doch gegen 600 Besucher/innen jeweils anwesend, und unsere Publikumsmehrheit gilt in Bezug auf das Virus als gefährdet.
Der Vorstand des Vereins Interlaken Classics hat daher einstimmig beschlossen, den Event abzusagen.
Betreffend Rückerstattung der Karten bitten wir Sie um Zusendung einer Kontoverbindung. Sie können uns diese auf dem Postweg oder per E-Mail info@interlaken-classics.ch zukommen lassen.

Wir danken Ihnen für das Verständnis und hoffen, dass wir uns am Sonntag, 21. März 2021 zur nächsten Durchführung des Prix du Piano Bern im Kursaal Bern treffen werden.

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Seit 2007 messen sich vier junge Pianisten im Kursaal Bern im Rahmen des Prix du Piano Bern und begeistern das Publikum immer wieder aufs Neue. Für die 13. Ausgabe wird ein neues künstlerisches Konzept eingeführt. Die Künstler präsentieren je ein 15 minütiges Programm. Direkt nach dem ersten Auftritt (Programme A) erfolgt eine erste Abstimmung, um zwei Finalteilnehmer zu ermitteln. Sie präsentieren im Finale ihr ebenfalls rund 15-minütiges Programm B. Am Ende wird das Publikum ein zweites Mal abstimmen, um über die Vergabe der beiden Hauptpreise zu entscheiden.

Die vier Kandidaten für die 13. Auflage am 22. März 2020 und ihre Wettbewerbsprogramme stehen fest:

Elia Cecino, Italien

Programm A
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Mazurka b-Moll, op.24 Nr. 4
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Etude a-Moll, op.25 Nr. 4
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Polonaise fis-Moll, op.44

Programm B
Franz Liszt (1811 – 1886): Etude Nr. 12 b-Moll “Chasse neige“, S.139
Franz Liszt (1811 – 1886): Walzer aus Gounods “Faust”, S.407

Keigo Mukawa, Japan

Programm A
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759): Chaconne G-Dur HWV 435
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Etude a-Moll, op.25 Nr. 11
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975): Präludium und Fuge op.87 Nr. 15, Des-Dur

Programm B
Sergei Rachmaninow (1873 – 1943): Moments Musicaux op.16 Nr. 3, 4, 5
Claude Debussy (1862 – 1918): Feux d’artifice

Illia Ovcharenko, Ukraine

Programm A
Frédéric Chopin (1810 – 1849): Etude in cis-moll, op.25 Nr. 7
Ignacy Jan Paderewski (1860 – 1941): Cracovienne fantastique op.14 Nr. 6
Franz Liszt (1811 – 1886): La Campanella

Programm B
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Ballade Nr. 1 g-moll, op.23
Alberto Ginastera (1916 – 1983): Sonate Nr. 1 op.22, 1. Satz

Su Yeon Kim, Korea

Programm A
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Ballade Nr. 4 f-Moll, op.52
Frédéric Chopin (1810 - 1849): Etude a-Moll, op.25 Nr. 11

Programm B
Franz Liszt (1811 – 1886): Die Wasserspiele der Villa d’Este
Fritz Kreisler (1875 – 1962) /
Sergei Rachmaninow (1873 – 1943): „Liebesfreud“

Programmänderungen vorbehalten


Hauptpreise:
1. Preis - Prix du Piano Bern: CHF 10’000.–
2. Preis - Johanna Dürmüller-Bol Piano Award: CHF 7’500.–

3. und 4. Preis: je CHF 1'000.-

Der Prix du Piano Bern ist ein gemeinsames Projekt der Fondation Johanna Dürmüller-Bol, des Kursaal Bern und der Interlaken Classics.

 

Ausgezeichnete Musik zu moderaten Preisen

Die jungen Künstler spielen auf höchstem Niveau. Viele ehemalige Teilnehmer des Prix du Piano Bern konnten grosse Erfolge feiern. Sofya Gulyak und Federico Colli gewannen beide den berühmten Klavierwettbewerb von Leeds (2009 resp. 2012), Yekwon Sunwoo gewann 2017 in Fort Worth den 1. Preis beim Van Cliburn International Piano Competition und Denis Kozhukhin erspielte sich 2010 gar den 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Bruxelles.

Konzertdauer: ca. 2 Std. 30 Min., inklusive Pausen

Eintrittspreise: 1. Kategorie CHF 55.–, 2. Kategorie CHF 40.–, nummerierte Plätze an Zehnertischen

Download Prospekt Prix du Piano 2020


Rückblick 2019:
Der Ukrainer Dmytro Choni gewinnt den 12. Prix du Piano Bern und damit die Gunst des Publikums. Der Preis ist mit CHF 10'000.-dotiert. Der 2. Preis - der Johanna Dürmüller Bol Piano Award - ging an Alexandra Sikorskaya.






 
 

Anmeldeverfahren

Seit 2017 sind wir Mitglied der Alink-Argerich Foundation und publizieren den Prix du Piano Bern international. Aus bis zu 100 Anmeldungen werden die vier Pianistinnen und Pianisten von Prof. Marian Rybicki und Prof. Vovka Ashkenazy ausgewählt. Die Kandidaten des 12. Ausgabe im März 2019 sind:

Dmytro Choni, Ukraine
Peng Lin, China
Alexandra Sikorskaya, Russland
Joon Yoon, Korea



Im August 2019 wird bereits die Ausschreibung für den 13. Prix du Piano Bern 2020 erfolgen. Bis Ende Oktober 2019 werden sich wiederum junge Pianisten für die Teilnahme am Prix du Piano Bern bewerben können.
Zuerst freuen wir uns nun aber auf die Ausgabe in diesem Jahr und auf Ihren Besuch am 17. März 2019 im Kursaal Bern.
 

Medienpartner und Partnerschaften

Berner Zeitung & Der Bund, Radio SRF 2 Kultur, SRF Kulturclub, Kulturtipp, Konzerte Bern und Krompholz Bern