Prix du Piano Bern

Es ist selten, dass Musikpreise vom Publikum vergeben werden. Umso spannender wird es am Sonntag 17. März 2019 im Kursaal Bern werden. Das Publikum entscheidet, wer den 12. Prix du Piano Bern gewinnt. Konzertbesucherinnen und –besucher dürfen sich auf einen virtuosen Wettbewerb freuen, denn die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer wird wie immer überzeugen.

Eines haben die vier Pianisten gemeinsam: Sie alle hoffen als Absolventen einer intensiven Ausbildung und als Preisträger renommierter internationaler Auszeichnungen auf eine erfolgreiche Solokarriere. Ehemalige TeilnehmerInnen des Prix du Piano Bern haben bedeutende Erfolge erzielt. So konnten gleich zwei Teilnehmer den berühmten Klavierwettbewerb in Leeds gewinnen (2009 Sofya Gulyak und 2012 Federico Colli) und Denis Kozhukhin 2010 gar den 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Bruxelles.

 

Publikum hat tragende Rolle

Das Publikum in Bern spielt beim Prix du Piano eine tragende Rolle. Über die Vergabe der Preise wird nicht eine Fachjury, sondern das Saalpublikum entscheiden.

Folgende Preise werden vergeben:
Preis Prix du Piano Bern Fr. 10‘000.-
Preis Johanna Dürmüller-Bol Piano Award Fr. 7‘500.-

Ausgezeichnete Musik zu moderaten Preisen
Das Publikum wird die Qual der Wahl haben. Das Niveau der Pianisten ist enorm hoch. Die Besucher werden Musikgenuss erster Güte erleben und profitieren dennoch von moderaten Eintrittspreisen (CHF 55.- / 40.-).

 

Zusammenarbeit mit der Stiftung

Der “Johanna Dürmüller-Bol Young Classic Award“ war ein gemeinsames Projekt der Interlaken Classics und der Fondation Johanna Dürmüller-Bol. Der Award wurde von 2007 bis 2016 insgesamt 10 Mal an eine Institution verliehen, die sich in besonderer Weise für die Förderung von Nachwuchsmusikern in der Klassik verdient gemacht hat. Als erste Institution wurde die Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V. ausgezeichnet.
Gewinner der letzten drei Jahre waren die Yehudi Menuhin School London (2014), das Konservatorium Genf (2015) und das legendäre Moscow Tchaikovsky Conservatory (2016). Am 18. März 2016 wurde der Award letztmals verliehen.
Seit 2017 unterstützt die Fondation Johanna Dürmüller-Bol den Prix du Piano Bern.

Mitglieder des Stiftungsrats:
Prof. Dr. Peter Mürner, Hetta Hoogendijk-Bol, Adrian Lerf, Werner Luginbühl, Prof. Dr. Thomas Stocker, Dr. Rudolf Bolzern und Marc Stucki.

Weitere Infos über die Stiftung und ihre Projekte finden Sie unter www.fjdb.ch.

 

Komplette Liste aller Teilnehmer (mit einigen Erfolgsbeispielen)

2007
Federico Colli (Italien)
Alexej Gorlatch (Ukraine)
Sofya Gulyak (Russland)
Siheng Song (China)
Louis Schwizgebel-Wang (Schweiz)
Sofya Gulyak: 1. Preis am Leeds International Piano Competition 2009.
Siheng Song: 1. Preis am Marguerite Long-Jacques Thibaud International Piano Competition 2004.

2008
Yuma Osaki (Japan)
Hao Shen (China)
Tae-Hyung Kim (Korea)
Daniil Tzvetkov (Russland)
Stephen Beus (USA)

2009
Ilya Rashkovskiy (Russland)
Yekwon Sunwoo (Korea)
Takashi Sato (Japan)
Maria Masycheva (Russland)
Yekwon Sunwoo: 1. Preis am William Kapell International Piano Competition 2012 und 1. Preis am Van Cliburn Piano Competition in Fort Worth 2017.

2010
Madoka Fukami (Japan)
Dinara Klinton (Ukraine)
Denis Kozhukhin (Russland)
Alexander Schimpf (Deutschland)
Denis Kozhukhin: 1. Preis am Queen Elisabeth Competition in Bruxelles 2010.

2011
Ah Ruem Ahn (Korea)
Federico Colli (Italien)
Rémi Geniet (Frankreich)
Alexey Sychev (Russland)
Frederico Colli: 1. Preis am Leeds International Piano Competition 2012.

2013
Tamar Beraia (Georgien)
Hanbin Chyung (Korea)
Claire Huangci (USA)
Alexander Sinchuk (Russland)

2014
Antonii Baryshevskyi (Ukraine)
Gloria Campaner (Italien)
Aristo Sham (China)
François Dumont (Frankreich)
Antonii Baryshevskyi: 1. Preis am Arthur Rubinstein Piano Competition in Tel Aviv 2014.

2015
Dmitry Shishkin (Russland)
Leonardo Colafelice (Italien)
Sara Daneshpour (USA)
Ilya Kondratiev (Russland)
Dimitry Shishkin: 1. Preis am Top of the World International Piano Competition in Tromsö 2017.

2016
Daniel Ciobanu (Rumänien):
Robert Neumann (Deutschland)
Luka Okros (Georgien)
Yuanfan Yang (Grossbritannien)
Daniel Coibanu: 2. Preis am Arthur Rubinstein Piano Competition 2017.

2017
Liza Kliuchereva, Russland
Xiaoyu Liu, Kanada
Nuron Mukumi, Usbekistan/Deutschland
Juan Pérez Floristán, Spanien

2018
Igor Andreev, Russland
Adela Liculescu, Rumänien
Mackenzie Melemed, USA
Dong-Jun Miao, China
Mackenzie Melemed: 1. Preis am
Maj Lind International Piano Competition 2017
der Sibelius Akademie in Helsinki.
Künstlerischer Leiter: Prof. Marian Rybicki

Der künstlerische Leiter des Prix du Piano Bern, besitzt grosse Erfahrung in der Durchführung von internationalen Wettbewerben, leitet er solche doch schon seit über 30 Jahren erfolgreich in Paris und Marokko.

 

Anmeldeverfahren

Seit 2017 sind wir Mitglied der Alink-Argerich Foundation und haben den Prix du Piano Bern international ausgeschrieben. Aus über 70 Anmeldungen wurden für 2018 die vier Pianisten von Prof. Marian Rybicki und Prof. Vovka Ashkenazy ausgewählt.

Am 31. August 2018 erfolgt die Ausschreibung für den 12. Prix du Piano Bern 2019.
Bis Ende Oktober 2018 können sich interessierte junge Pianisten für die Teilnahme am Prix du Piano Bern bewerben. Mitte November werden die 4 Pianisten bekannt gegeben.

 

Medienpartner und Partnerschaften

Berner Zeitung & Der Bund, Radio SRF 2 Kultur, SRF Kulturclub, Kulturtipp, Konzerte Bern und Krompholz Bern